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Diakonie / Caritas

Aus dem Glauben handeln: Diakonia

Das Wort Diakonie (aus altgriechisch διακονία diakonía „Dienst“) bezeichnet in der Kirche alle Aspekte des Dienstes am Menschen. 

Als theologische Grundlage der Diakonie gilt das Gebot der Nächstenliebe. Die Diakonie zielt darauf, Menschen in ihrer Not beizustehen und ihnen die Hilfe zukommen zu lassen, derer sie bedürfen. Diakonia (Dienst) gilt neben der Martyria (Verkündigung) und der Liturgia (Gottesdienst) als eines der Grundvollzüge der Kirche.

In der katholischen Kirche wird Caritas (aus lateinisch „Hochachtung, hingebende Liebe, uneigennütziges Wohlwollen“) für die tätige Nächstenliebe und Wohltätigkeit verwendet und bezeichnet sowohl das diakonische Handeln als auch die zugehörigen Organisationen (z.B. Deutscher Caritasverband).

Aus unserem Glauben an Jesus Christus, der allen, gerade auch den am Rande Stehenden und Ausgeschlossenen immer nahe ist, ergibt sich die Sorge um die ganzheitliche Entwicklung aller Mitglieder der Gesellschaft. 

In der christlichen Tradition steht Caritas für die selbstlose, bedingungslose Liebe zu anderen Menschen, besonders zu denen, die in Not sind. Es ist eine Tugend, die in der Bibel und in vielen religiösen Lehren betont wird, vor allem als Teil des Gebots, den Nächsten wie sich selbst zu lieben. 

Als Caritas werden auch caritative Organisationen bezeichnet: Die Caritas ist eine der größten Wohltätigkeitsorganisationen in vielen Ländern, insbesondere in der katholischen Kirche. Sie setzt sich weltweit für soziale Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung, Unterstützung von Bedürftigen und Förderung des Gemeinwohls ein. In Deutschland, dem Bistum Limburg und in der Stadtkirche Frankfurt am Main ist die Caritas ein Verband, der zahlreiche soziale Dienste anbietet.

Caritas in der Pfarrei Sankt Margareta

Caritasausschuss ⇔ Runder Tisch Caritas

Durch ihr soziales Engagement, das sich an den sozialräumlichen Gegebenheiten der fünf Stadtteile im Frankfurter Westen orientiert und die Benachteiligten in den Blick nimmt, setzen sich die Mitglieder der Pfarrei Sankt Margareta für die Menschen ein, auch für diejenigen an derer Konfessionen und Religionen. Die diakonische Pastoral wird nach einem auf Ebene der Pfarrei abgestimmten Konzept wahr genommen. Eine gute Dialogstruktur stellt sicher, dass Aufgaben auf Pfarreiebene in gleicher Weise berücksichtigt werden wie das Engagement in den einzelnen Gemeinden. Bestehende Projekte der Sozialpastoral und caritative Aufgaben der Gemeinden werden stärker vernetzt.

Für die Umsetzung sind in der Pfarrei Rahmenbedingungen einzuhalten:

  • Die caritative Arbeit ist ein Schwerpunkt des Engagements der Pfarrei Sankt Margareta und ihrer fünf Gemeinden.
  • Für die Koordination der caritativen Arbeit und für die inhaltliche Weiterarbeit an sozial-pastoralen Themen bildet der PGR einen CaritasausschussFür größere Projekte wird der „Runde Tisch Caritas“ der Pfarrei Sankt Margareta einberufen.
  • Ein Seelsorger / eine Seelsorgerin aus dem Pastoralteam kann für die Verantwortlichen in der Caritasarbeit als Ansprechpartner/-in in der Tätigkeit als Seelsorger /-in angefragt werden.
  • Die caritativen Aufgaben werden im Caritasausschuss des PGR sowie in den Ortsausschüssen beraten und ausgestaltet. Wenn es Caritasbeauftragte der Ortsgemeinden gibt, sind diese im Caritasausschuss als auch im Ortsausschuss Mitglied.
  • Der Runde Tisch Caritas der Pfarrei Sankt Margareta setzt sich aus dem Caritasausschuss, zusätzlichen Vertretern der Ortsausschüsse und des Pfarrgemeinderates zusammen. Er kann einberufen werden, um bei größeren Projekten oder Belangen die Kräfte zu bündeln und eine breitere Wirksamkeit in der Pfarrei zu erlangen.
  • Für größere Projekte und Aktivitäten können eigene Steuerungsgruppen gebildet werden. Die Kooperation mit dem Verein „Caritas der Gemeinde St. Johannes Ap. e.V.“ und dem Caritasverband Frankfurt e.V. ist integraler Bestandteil der Sozialpastoral.
  • Die caritative Arbeit der Pfarrei wird über ein eigene Kostenstelle Caritas oder in Einzelfällen über eine Projektnummer (eingeworbene, projektbezogene Drittmittel) getragen und gesichert.
  • Die Mittelverwendung wird dem Verwaltungsrat durch den Verwaltungsleiter offengelegt. Beim Vorliegen einer Projektnummer kann der Vorsitzende des Caritasausschusses einen Projektauszug anfragen.
  • Die caritative Arbeit richtet sich an alle Menschen im Frankfurter Westen (Gebiet der Pfarrei Sankt Margareta).
  • Eine Vernetzung mit anderen sozialen Diensten und Stellen caritativer Arbeit (z. B. Stadtteilarbeitskreise, Beratungseinrichtungen, Sozialstationen …) ist sinnvoll und notwendig und wird von uns angestrebt.

Caritas-Nachrichten

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