Krankenstation des Bistums Tunduru-Massasi



Warum eine Krankenstation?
Der Ort, an dem sich die Krankenstation befindet, liegt in einem Buschgebiet von Tunduru-Masasi/Tanzania, das in der Regenzeit regelmäßig nicht auf dem Landweg erreichbar ist. Somit hatten die Menschen dort während der beiden Regenzeiten keine medizinische Versorgung, da sie weder zu einem Krankenhaus gelangen konnten, noch ein Arzt zu ihnen. Bischof Castor wollte diesen unhaltbaren Zustand ändern und plante und baute eine kleine Krankenstation.
Allgemeine Informationen zum Projekt
Baubeginn war im Oktober 2010, der Betrieb in der Krankenstation (Dispensary) startete im Juli 2011 mit einem Gebäude, einem Arzt und mehreren Pflegerinnen und Pflegern, sowie Ordensschwestern zur Verstärkung.
Das Projekt wurde vom damaligen Bischof Castor Msemwa (U) geleitet und er betreute die Station bis zu seinem Tod im Oktober 2017.
Die Pfarrei St. Michael unterstützte, neben anderen Pfarreien und einer Schule, den Bau. Das Projekt hat insgesamt rund 48.000 € gekostet. Im September 2012 beschloss der Pfarrgemeinderat von St. Michael, den Arzt der Krankenstation für drei Jahre mit jeweils jährlich 3.000 € zu finanzieren. Dieser Beschluss wurde im Jahr 2015 auf unbestimmte Zeit verlängert.
Zusätzlich erhält die Krankenstation in unregelmäßigen Abständen aus Spendenüberschüssen dringend benötigte Medikamente (über Action Medeor, einem Hilfswerk für medizinischen Bedarf in Armutsländern, vor allem Afrika). So konnten bereits mehrmals Medikamente im Wert von je 2.000 € gespendet werden.
Projekte, die seit 2018 von uns unterstützt wurden

Schließfächer für die Entbindungsstation

Corona-Schutzausrüstung
Beendigung des Spendenprojektes
Seit 2012 wird das Projekt Tunduru von St. Michael begleitet. Dank der zahlreichen Spenden konnten wir in all den Jahren den Arzt vor Ort mit jährlich 3.000 € unterstützen. Darüber hinaus war es möglich, ein Brunnenprojekt zu fördern und Medikamente bereitzustellen. Dafür sagen wir allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!
In den vergangenen Jahren ist das Spendenaufkommen jedoch – auch infolge der Corona-Pandemie – deutlich zurückgegangen. Der Ortsausschuss hat deshalb beschlossen, das Projekt zu beenden.
Die Unterstützung des Arztes wird jedoch für das Jahr 2026 noch sichergestellt.
