Impuls Fastenzeit/Ostern 2026 – 23.02. – 06.04.2026
Die Fastenzeit hat begonnen, doch was macht diese Zeit so besonders?

Liebe Leserin,
lieber Leser,
die Fastenzeit hat begonnen, doch was macht diese Zeit so besonders? Für mich ist die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung. Sie lädt ein, neu zu entdecken, was wirklich wichtig ist und was mich trägt. Gleichzeitig richtet sie den Blick über mich selbst hinaus. Sie soll uns dazu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen – für andere Menschen und für unsere Welt, die von Leid und Krisen geprägt ist. Das kann verunsichern und Angst machen. Umso drängender ist die Frage: Was gibt uns Halt und Orientierung?
Das Hungertuch von Konstanze Trommer greift diese Fragen auf. Das Leitwort „Wo Liebe Tat wird“ erinnert daran: Gottes Liebe bleibt nicht bei Worten stehen. Sie will durch uns Menschen sichtbar und erfahrbar werden. Die Kinder auf dem Bild zeigen, wie das aussehen kann.
Das Hungertuch macht nicht nur die Not vieler Menschen sichtbar, sondern will uns auch ein Zeichen der Hoffnung sein. Die abgebildeten Menschen helfen einander und stehen für Gemeinschaft, Zusammenhalt, Solidarität und gegenseitige Unterstützung ein.
„Wo Liebe Tat wird“ ist eine Einladung, den Glauben konkret werden zu lassen. Die Fastenzeit soll uns helfen, neu hinzuschauen: Auf das, was wir selbst brauchen, und
auf das, was andere dringend benötigen. Das kann das Gebet, der Verzicht und die Umkehr sein, aber ebenso der Einsatz für Gerechtigkeit und unsere Mitmenschen.
So kann die Fastenzeit zu einer Zeit werden, in der wir Gottes Liebe weitertragen. Durch kleine und große Schritte der Nächstenliebe. Nicht aus Pflicht, sondern aus Vertrauen darauf, dass Gottes Liebe in uns wirkt.
Ihr Tobias Kubetzko, Pastoralreferent
Teaserfoto: Konstanze Trommer (c) Misereor in: Pfarrbriefservice.de
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