7. Kraftort Justinuskirche – Kreuzigungsgemälde Hochaltar
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Am Sonntag, 25. Februar 2024, fand um 17:00 Uhr die siebte Veranstaltung der Reihe „Kraftort Justinuskirche“ mit dem Kreuzigungsgemälde im Hochaltar der Justinuskirche im Mittelpunkt statt.
Passend zur Fasten- und Passionszeit war die Kreuzigungsdarstellung im Hochaltar der Justinuskirche Thema der Veranstaltung. Unter dem Leitwort „Du edles Angesichte“, das der zweiten Strophe des bekannten Passionsliedes „O Haupt, voll Blut und Wunden“ entnommen ist, blickten wir auf das Passionsgeschehen des Karfreitags.
Der edel wirkende Barockaltar, der mit reichem Barockschmuck 1726 fertiggestellt wurde, dominiert wuchtig den spätgotischen Chor der Justinuskirche. Blickfang des reich ausgeschmückten Altars ist das 1724 gefertigte Kreuzigungsgemälde. Das edle Nussbaumfurnier und die goldschimmernden Elemente wirken widersprüchlich zur dargestellten Kreuzigungsszene. Im erwähnten Lied ist die Rede vom „edlen Angesichte“. Die Passion Christi ist brutal und grausam, aber sie ist das „Edelste“, was Gott für die Befreiung der Menschen aus Leid und Tod tun konnte: das Durchbrechen des immer gleichen und tödlichen Kreislaufs von Hass, Machtmissbrauch und Gewalt.
In der Veranstaltung richteten wir einen Blick auf die Weggefährtinnen und Weggefährten Jesu und auf unsere Gesellschaft und zeigten die „edle“ Gesten des Mitgehens im Leid und in der Bedrängnis anderer auf.
Ihr Kraftort-Team
Michael Ickstadt, Manfred Bauer








