Weiberfassenacht 2026
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Ob dicke Brocke, dürre Gaas – an Fassenacht ham alle Spaß!
Dass Spaß an Weiberfassenacht in St. Bartholomäus großgeschrieben wird, wissen die Frauen weit über die Grenzen Zeilsheims hinaus und so ist der Termin schon lang im Voraus im Kalender fest notiert. Da wundert es nicht, dass am 12. Februar bereits kurz nach Saalöffnung der Saal des Gemeindezentrums aus allen Nähten platzt und die Weiber ihn zum Kochen bringen.
Die Stimmung im bestens angeheizten Saal erreicht um 19:11 Uhr mit Eröffnung der Sitzung durch die „Dollen Weiber“ sofort die richtige Betriebstemperatur.
Da das Funkemariechen untrennbar mit Fassenacht verbunden ist, darf das natürlich nicht fehlen, in St. Bartholomäus gekonnt durch Beate Bendel mit einem Vortrag in Szene gesetzt.
Tänzerischen Schwung bringen die „Racoons“, die junge Tanztruppe der Sindlinger Turngemeinde auf die Bühne, bevor Beate Eckstein und Lioba Schneider als Putzfrauen die Lachmuskeln strapazieren.
Eine begeisterte Premiere bei der Weiberfassenacht feiern die EiCapellinas mit einem Potpourri bekannter Melodien.
Mit ihrer ausgefeilten Tanzshow begeistert die Jugendtanzgruppe „Giants“ der Sindlinger Turngemeinde.
Mit „Prost Frau Adelheid, wir winschen langes Läbben!“ stimmt ihre Pflegekraft das Publikum zum 100. Geburtstag der rüstigen und schwerhörigen alten Dame ein. Nicht ganz ohne Hintergedanken werden nach und nach die schmarotzenden Gäste abgewiesen; denn schließlich hat sie es selbst auf den vermeintlichen Reichtum der betagten Dame abgesehen. Denn bei einer gemeinsamen Kreuzfahrt kann ja – wer Böses dabei denkt – durchaus auch mal jemand über Bord gehen.
Mit welchen Widrigkeiten man als Paar und ganz besonders als Frau in einer Tanzschule zu kämpfen hat, schildert Brigitte Banerjee so vortrefflich, dass sie das Publikum zu Beifallsstürmen hinreißt und einige sich dabei an selbst Erlebtes erinnert fühlen.
Auch das „Loblied“ auf einen handwerklich „begabten“ Ehemann, vorgetragen von Beate Bendel, lässt kein Auge trocken.
Stefan Dörr, Markus Gaube und Jörg Kreutner bringen als Bembelbube fastnachtliche Gemeinde-Hits zu Gehör und sorgen dafür, dass die Hochstimmung im Saal auf Betriebstemperatur gehalten wird.
Eine Sitzung der närrischen Weiber ohne „Die Barbara“ … undenkbar. Diese Nummer ist im Programm immer gesetzt und sorgt für lautstarkes Mitsingen der Moritat aus allen Kehlen.
Fast schon traditionell gehört der Auftritt der „Hagelkörnscher“, dem Männerballett von St. Dionysius, zur Weiberfassenacht in St. Bartholomäus. In schwarzen Hosen und goldenen Jacketts tanzen sie diesmal zu Musik von ABBA und werden natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.
Apropos Männerballett … den Schlusspunkt vor dem rauschenden Finale setzt natürlich wie immer das „hauseigene“ Männerballett, das unter den grauen Bademänteln weiße Muscleshirts, Leopard-Leggins und rosa Tutus zu Tage fördert und mit einem fetzigen Tanz nicht nur die jungen Weiber zu Begeisterungsstürmen hinreißt.
Fest steht schon jetzt bei allen Weibern – egal, ob jung, ob alt – wir sind im nächsten Jahr am 4. Februar 2027 wieder mit an Bord.
Eva und Ulrich von Janta Lipinski
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