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Brannte nicht das Herz in der Brust in uns?

Die Fastenzeit und heilige Woche in St. Johannes Apostel

Am 5. Fastensonntag fragte Jesus im Evangelium Martha: Glaubst Du das? 
Diese Frage ist auch an uns gerichtet. Glaubst Du, das Jesus Christus auferstanden ist?
Und glaubst Du auch, das wir den Tod besiegen können und auferstehen?
Diese Frage berührt die zentrale Hoffnung unseres Glaubens, das nach dem Tod die Auferstehung auf uns wartet. 
Wir bereiten uns in der Fastenzeit intensiv auf Ostern vor, wir feiern den Einzug nach Jerusalem, das letzte Abendmahl. Gedenken der Verhaftung, der Verurteilung und dem Tod Christi. Und Jubeln an Ostern über den Sieg über den Tod. Und dennoch zweifeln wir, sind wir kleingläubig und erkennen Jesu nicht in unserem Leben und auf dem Weg - so wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus.

Aber dennoch ist da etwas in uns - eine Unruhe, eine Hoffnung, eine Verheisung. Brannte nicht das Herz in unserer Brust?
Brennen für Jesus - das ist die wichtige Aufgabe der Gemeinde. Die Worte Jesu hören, verinnerlichen und dafür brennen.
In diesem Sinne war es eine tiefe Fasten- und Vorbereitungszeit auf Ostern in St. Johannes Apostel. Viele gut besuchte Gottesdienste, darunter zwei Familiengottesdienste und ein grandioser Palmsonntag (mit Kinderkateches in der Krypta). Auch der Themenabend zu unserer Jahreslosung 'Ich habe Dich gesehen' war geprägt von unserem Suchen und Fragen. Am Karfreitag stand das Lampedusa-Kreuz beim ökumensichen Kreuzweg am Morgen und bei der Kreuzverehrung um 15:00 Uhr im Mittelpunkt. Und Ostern war ein Fest. In der gut gefüllten Johanneskirche feierten wir die Lichtermesse mit Pfarrer Struth, erneuerten unseren Glauben und blieben zur Osteragape am Lagerfeuer bis tief in die Nacht zusammen. DIe Ostermesse feierten wir als Wortgottesdienst mit der Gottesdienstleiterin Barbara Wieland. 
Vielen Dank allen die in den letzten Wochen und vor allem in der heiligen Woche bei der Gestaltung und Durchführung der vielen Gottesdienste und Begegnungen mitgeholfen haben: Zelebranten, Musiker, Messdienser, Küster, Caterer, und, und. und. Gemeinsam sind wir Gemeinde.

Danke. Danke. Danke.

Für den Ortsausschuss der Gemeinde St. Johannes Apostel in der Pfarrei Sankt Margareta
Simone  Hacker und Stefan Hecktor

Palmsonntag

Palmsonntag2

Kreuzweg

Kreuzweg2

Karfreitag Lampedusa

Osternacht2

Osternacht

Lk 24,13-35 Die Emmausgeschichte

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm:
Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,  fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.

Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn
und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.
Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken.
Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

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