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Papst Leo XIV feiert Gottesdienst in Bamenda

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Die dritte Auslandsreise des Papstes führt ihn u.a. nach Kamerun.

Seit dem Jahr 2016 herrscht im Nordwesten Kameruns ein blutiger Krieg zwischen der Regierung und Separatisten, sogenannte AmbaBoys. Jetzt besucht Papst Leo XIV vom 15. bis 18. April Kamerun. Die Hauptstadt Yaounde, die Metropole Douala und auch die größte Stadt der Nordwestregion Bamenda (Nachbarstadt zu Kumbo) stehen auf dem Programm. In Kamerun wird der Papst sieben Reden halten (auf Französisch und Englisch). Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle von Frauen, Regierenden und Religionen beim Friedensprozess sowie auf der ökologischen Entwicklung. Viele Hoffnungen ruhen auf dem Papst. Der Gottesdienst in Bamenda wird am 16. April stattfinden.

Seit Jahren beten wir für den Frieden in Kamerun. So anläßlich der bundesweiten MISEREOR-Eröffnung in Hofheim am 21.2., im MISEREOR - Gottesdienst im März, am Karfreitag beim Kreuzweg der Gemeinden und am letzten Wochenende in den Gottesdiensten in St. Johannes Apostel. 

Um den Besuch zu unterstützen, hatten wir am letzten Freitag einen Brief an Papst Leo XiV. (siehe unten).
Das Programm der Reise können Sie hier nachlesen.
Wir wünschen dem Papst eine gute Reise 

Stefan Hecktor

Seine Heiligkeit Papst Leo XIV,

ich grüße Sie aus der katholischen Gemeinde St. Johannes Apostel in der Pfarrei Sankt Margareta im Bistum Limburg in Deutschland.
Wir leben in Unterliederbach, einem Stadtteil von Frankfurt am Main. 

Seit über 25 Jahren ist unsere Kirchengemeinde mit der Gemeinde St. Joseph in Djottin im Bistum Kumbo im Nordwesten Kameruns partnerschaftlich verbunden. Das Bistum Kumbo ist auch in Partnerschaft mit dem Bistum Limburg. In Solidarität beten wir gemeinsam und sind Freunde in der Welt. Seit 10 Jahren herrscht ein Krieg im Nordwesten Kameruns und so auch in unserem Partnerbistum. Viele unserer Freunde sind geflohen, alle leiden unter dem Krieg. Wir kennen auch Menschen die entführt, bedroht und auch erschossen wurden.

Deshalb beten wir seit Jahren in unserer Kirchengemeinde und auch im ganzen Bistum das Friedensgebet für Kamerun
Zuletzt an Karfreitag beim Kreuzfest (mit dem Lampedusakreuz) und vor der bundesweiten Eröffnung der MISEREOR-Aktion im März in Hofheim. Erzbischof Kleda aus Douala war bei diesem Gebet anwesend. 
Als Pilger der Hoffnung waren wir auch mit einer kleinen Gruppe im letzten Jahr im Petersdom, um dort für den Frieden zu beten.

Hocherfreut sind wir, das Sie in wenigen Tagen in Bamenda (Der Nachbarstadt von Kumbo) für den Frieden beten. 
Wir möchten Sie ausdrücklich dabei  unterstützen  und sind im Gebet mit Ihnen und den Menschen in Kamerun verbunden
Frieden ist nötiger denn je. Wir hoffen, das Ihr Besuch in Kamerun einen bleibenden Eindruck für die Menschen, für die Separatisten und auch die Regierenden hat, damit der Frieden eine Chance bekommt. Wir wünschen uns den Frieden sehnlich herbei.

In der Hoffnung und in dem Glauben, das unser Herr Jesus Christ mitten unter uns ist, bleiben wir in St. Johannes Apostel mit Ihrer Heiligkeit verbunden. Möge der Auferstandene Sie beschützen und die heilige Geistkraft Sie begleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Hecktor

Co-Vorsitzender des Ortsausschusses der Gemeinde St. Johannes Apostel in der Pfarrei Sankt Margareta
Sieringstraße 1, 65929 Frankfurt am Main - Unterliederbach, Deutschland

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