Sankt Margareta Frankfurt

ausBlick Jan. 2020 - Grußwort

Mit dem neuen Jahr 2020 beginnt in unserer Pfarrei Sankt Margareta nicht nur ein neues Jahrzehnt, sondern vielleicht auch mit dem neu gewählten Pfarrgemeinderat eine neue Ära:

 die neue Pfarrei entwächst – im Bild gesprochen – ihren Kinderschuhen und wird im Laufe der Zeit mehr und mehr ihre eigenen Wege suchen und finden.

 Zukünftig werden dies in weiten Teilen auch ganz neue Wege sein müssen – dies zeigt der Prozess der Kirchenentwicklung auf, der auf Ebene des Bistums begonnen hat und auch uns hier vFranz Karl Klug 100x100 Foto Studio Hoffmannor Ort mit unterstützt. Sein Motto „Mehr als du siehst“ lässt deutlich werden, dass wir uns selbst in schwierigen Prozessen des Umbruchs und der Veränderung innerlich getragen wissen. Auch der „Synodale Weg“ unserer Kirche mit seinen Vollversammlungen hier in Frankfurt am Main verspricht spannend zu werden: Wie weit kann bzw. wird sich die Wirklichkeit der Kirche verändern? Wird das Versprechen von Aufbruch, Erneuerung und Orientierung eingelöst?

Was müssen wir zukünftig bewirken, um als „Licht der Welt“ (vgl. Mt 5,14-16) in unserem Umfeld Strahlkraft zu gewinnen? Ja, ich sage an dieser Stelle bewusst „müssen“. Denn in manchem haben wir einerseits keine Wahl, trotzdem aber andererseits Gestaltungsmöglichkeiten. Das betrifft die Klimakrise genauso wie die Kirchenkrise(n)!

Aktuelle Prognosen der Mitgliederentwicklung unserer Kirche gehen von einem Rückgang um 50% bis zum Jahr 2060 aus. Die Ein- und Austritte sind dabei ein entscheidender Faktor, wenn auch schwierig vorhersagbar. Genau da sehe ich eine echte Herausforderung, gerade im Blick auf die jüngere und mittlere Generation.

Eine not-wendige Konsequenz dieser Entwicklung wird sein, unsere Gebäude auf
Zukunft hin um mindestens ein Drittel, wenn nicht gar zur Hälfte zu reduzieren bzw.
anders zu nutzen. Dies ist nicht nur wirtschaftlicher Effizienz geschuldet, sondern viel mehr der pastoralen Verantwortung: denn die so frei werdenden Mittel gilt es für innovative pastorale Projekte einzusetzen. So gesehen ist das Projekt „Kirchliche Immobilien Strategie“ (KIS) ein Kernprozess für unsere Pfarrei in den nächsten zwei Jahren.

Mir persönlich macht ein Wort von Max Feigenwinter immer wieder Mut für die Zukunft: „An dir ist es zu geben, was du hast; zu leisten, was du kannst; einzusetzen, was dir möglich ist. Wer sich einsetzt, bemüht, sich fordert, Lösungen sucht, begangene Wege überdenkt, hat sein Ziel erreicht.“

Franz-Karl Klug, Pastoralreferent

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