Sankt Margareta Frankfurt

ausBlick Mai 2020 - Grußwort

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

so als bedarf es nochmals der Verstärkung, weil es so unglaublich ist: „Wahrhaft er ist auferstanden!“ Christus ist auferstanden, er ist nicht im Tod geblieben.

lost places quadratisch

Ein neues Leben beginnt. Der Stein, das tote und hartgeglaubte Mineral, es ist zum Symbol geworden, der sich permanenten Veränderung zum Leben, wo Gott sein Wort ergreift. Wie gut, dass das Wort Gottes ein unabhängiges ist. Viele, ja wahrscheinlich alle hoffen auf das befreiende Wort unseres Ministerpräsidenten oder der Kanzlerin wieder persönliche Begegnung zu ermöglichen. Es scheint fast wie ein erhofftes Gotteswort zu werden. Ist es aber nicht! Es ist ein menschliches Wort, ein wohl gut überlegtes, aber dennoch ein Menschenwort. Göttliches Reden zeigt sich anders. Wenn Steine nicht mehr grau und kalt, sondern bunt und warm werden, wenn sich ein Horizont
eröffnet, den es vorher nicht zu geben scheint. Es ist eine Frage des Umgangs mit den Dingen dieser Welt. Wenn Gott sein auferstehendes Wort spricht, wird das unmögliche möglich, wird Streit zu Versöhnung, wird Trauer zur Hoffnung, wird Gefangenschaft zu Befreiung. Eine Frage der Sichtweise. Das bedeutet nicht, alle Dinge dieser Welt rosarot zu sehen. Das wäre zu wenig. Es ist bedeutet die Dinge realistisch zu sehen und die phantasievoll zu gestalten, so dass sich die Welt zum Guten verändern wird. Deshalb bedarf es auch keines Beweises dieser Gewissheit, weil wir selbst der beste Beweis für die lebendige Kraft der Veränderung sind. Ein Fanal der Freude. Gleich welches Wort wir in diesen Tagen oder Wochen hören werden – ob gut oder weniger erbaulich - wir sind erlöst, befreit, wir haben es in der Hand aus aller auch noch so verhaltenen Nachricht eine gute Botschaft für uns zu machen.

Christus ist auferstanden!
Wahrhaft, er ist auferstanden, Halleluja!

So wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten Teams allen reichen Segen des Auferstanden Christus für Sie, Ihre Familien und für alles, was Sie geplant haben und vielleicht jetzt auch nicht möglich ist…

Ihr Pfarrer Martin Sauer

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