Sankt Margareta Frankfurt

ausBlick Mai 2020 - Grußwort II

Liebe Mitglieder und Freund*innen der Pfarrei Sankt Margareta,

die Corona-Pandemie dauert an. Einerseits „arrangieren“ sich viele mit der nach wie vor „eingeschränkten“ Situation, andererseits bleibt die wohl berechtigte Hoffnung, dass wir nicht gefühlt „auf ewig“ mit diesen Beschränkungen leben müssen.

lost places quadratisch

Es freut mich ganz besonders, dass die meisten Menschen in diesen Tagen viel Geduld und ein hohes, aber auch kritisches Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. Die Bereitschaft vieler, diese Situation auch in unserer Pfarrei konstruktiv mitzutragen ist hoch, wofür nicht zuletzt unser Pfarrer sehr dankbar ist.

Ich bin sicher, dass das auch in Bezug auf die Wiederaufnahme der Gottesdienste in unserer Pfarrei so sein wird. Wenn wir alle aufeinander Rücksicht nehmen und mit den Ordner*innen am Eingang der Kirchen verständnisvoll zusammenwirken, können diese Gottesdienste zu einem ermutigenden Hoffnungszeichen für uns alle werden.

Ein solches Hoffnungszeichen sehen Sie auch auf dem Titelbild dieser aktuellen Ausgabe des „ausBlick“: ein bunter Regenbogen, gemalt von einem Kind! Der Regenbogen ist das Zeichen der bleibenden Verbindung von Himmel und Erde, von Gott und uns Menschen. Er symbolisiert den unverbrüchlichen Bund Gottes mit uns, seiner Schöpfung. In der biblischen Erzählung von der Sintflut im Buch Genesis wird der aufscheinende bunte Regenbogen zu einem Hoffnungszeichen für das Neuerblühen des Lebens auf der Erde, ein echter Neuanfang. Für uns kann der Regenbogen in unserer derzeitigen Situation vielleicht auch zu einem Hoffnungszeichen werden, wenn es nach der Überwindung der Corona-Krise gelingt, in den großen Problemfeldern in Kirche und Gesellschaft zu einer schon lange notwendigen Neubesinnung und Neuausrichtung zu kommen.

Es ist zu jeder Zeit und in jeder persönlichen oder gesellschaftlichen Krise wichtig zu wissen und hoffentlich auch zu erfahren, dass wir in allem, was wir tun und erfahren, untrennbar mit Gott verbunden sind.

Ich grüße Sie herzlich im Namen des Pastoralteams
Michael Ickstadt, Pastoralreferent

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