Sankt Margareta Frankfurt

Helfet Einander - Margareta hilft

Die Bilder aus den Hochwassergebieten in ganz Deutschland beschäftigen uns auch hier vor Ort. Bitte helfen Sie, ganz konkret.

Die Bilder der zerstörten Häuser nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen lassen einen nicht los. Wir sehen Berichte im Fernsehen und sind fassungslos, das so etwas bei uns in der Nachbarschaft passieren kann. Viele Menschen sind gestorben, viele Menschen stehen vor dem finanziellen Nichts. Wir sind Sankt Margareta wollen solidarisch sein.
Deshalb starten wir die Spendenaktion 'Helfet einaner - Margareta hilft. MIt dem Geldern aus den Kollekten des Wochenendes 24./25.7. und dem was Sie spenden, werden wir den Hilfsfond 'Helfet einander' des kath. Pfarreienverbundes Neuenahr-Ahweiler unterstützen. Unser Neupriester Matthias Thiel studierte ganz in der Nähe in Lantershofen.

BItte spenden Sie auf das Konto der Pfarrei Sankt Margareta:
DE20 5019 0000 6002 1024 29 (Frankfurter Volksbank)
Stichwort: Hochwasserhilfe
Wenn Sie Ihre Adresse auf dem Überweisungsformular vermerken, schicken wir Ihnen eine Spendenquittung zu.

Der Pfarrer der Pfarreigemeinschaft Jörg Meyrer wurde mehrmals schon interviewt. Lessen Sie dazu auf domradio.de den Artikel: 'Der Zusammenhalt ist das hellste Licht'.

Bitte seien Sie solidarisch und spenden Sie.

Ihr Pfarrer Martin Sauer

 

 

Im Gottesdienst am 25.7.2021 betete Neupriester Matthias Thiel das Abendgebet einer Helferin/eines Helfers im Katastrophengebiet:

Meine Schuhe kann ich bald wegwerfen, putzen lohnt sich sowieso nicht mehr, sie werden eh nie wieder sauber.  Aber Herr, das ist so was von egal. Ich lehne mich an eine Mauer, es ist wohl eine, die noch hält, und bin einfach nur müde. hundemüde. Kaputt geschafft, wie man so sagt, aber es ist noch mehr als das. Meine Seele schafft das bald nicht mehr, ich muss sie im Zaum halten, sondern funktioniere ich nicht mehr und das muss ich und das will ich. Es ist noch so viel zu tun, so unglaublich viel zu tun. Manchmal fallen mir zwischendurch die Augen einfach zu, ganz kurz, wenn ich sie öffne, denke ich, eine Sekunde, das kann alles nur ein grässlicher Traum sein. Ist es aber nicht. Erwarte von mir keine frommen Sprüche, Herr. Ich lass Dich dafür mit meiner Wut in Ruhe. Vorläufig...! Deal? Ich bete den ganzen Tag. Wortlos. Mit meinen Händen. Mit dem Schweiß auf meiner Stirn und den Tränen, die mir immer wieder kommen. Eben hat mich eine Frau einfach gepackt und umarmt, ohne was zu sagen. Sie hat alles verloren, alles. Mein Haus steht noch. Abends werde ich zu Hause empfangen, heiße Dusche, Abendessen, was so selbstverständlich schien, ist auf einmal unendlich kostbar. Schmeiß Kraft vom Himmel, Herr, oder nenn es Segen! Hauptsache wir halten durch... Und zwischendurch bitte ein Lächeln, eine Berührung, eine Ermunterung, meinetwegen auch einen guten Witz, sonst halte ich das nicht aus. Ich bin verdammt auch nur ein Mensch. Und, vielleicht kannst du dafür sorgen: bitte verschont uns Helfer vor klugen Ratschlägen. Ich weiß, manche sind gutgemeint, aber wirklich nur das. Sie nerven. Man hätte, man sollte, man könnte, und wäre es nicht besser... Haltet bitte die Klappe, oder packt selbst mit an! Sorry, aber das musste sein. Danken möchte ich allen, die uns versorgen, schon seit Tagen, die Pizza heute war klasse. Schönen Abend noch Herr, Schluss für heute, morgen gehts weiter. Amen.

Quelle: Facebook, Stefan Wahl, sw 22.7.2021

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