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Impuls Juni 2024

Der Heilige Geist weht wo er will. Spüren Sie ihn?

StefanHecktor2022 quadrat

Liebe Freunde und Freudinnen von Sankt Margareta,

Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes und der Kirche ist vorüber. Aber wo weht jetzt noch der Wind des Heiligen Geistes? Wo spüren wir ihn in der Kirche, im Alltag, im Leben? Kann es sein, das manchmal nur ein leichtes Lüftchen weht oder ist der Heilige Geist immer ein Wirbelsturm?

Tatsache ist, dass unsere Kirche, wie wir Sie noch kennen, auf den Kopf gestellt wird. Immer mehr Menschen kehren der Kirche den Rücken, sind enttäuscht oder haben Ihren Glauben verloren. Wir werden in der Kirche immer weniger – weniger an Priestern und pastoralen Mitarbeitern, weniger an Gottesdienstbesuchern, weniger an ehrenamtlich Engagierten.

Wo im Alltag finden wir noch Glauben? In einer säkularen und prosperierenden Stadt wie Frankfurt gilt oft das Prinzip des Stärkeren und Glaube ist was für Frömmler und ewig Gestrige. Und in meinem Leben hat der Glaube vor lauter Durchtaktung keinen Platz – Arbeit, Familie, Freizeit. Alles muss effizient und gut organisiert sein.

Und dennoch: Manchmal können wir den Heiligen Geist spüren. Wir müssen es aber auch zulassen. Und wir müssen unsere Sinne schärfen. Und dann merken wir, der Glauben ist noch in der Welt, nicht immer in der Kirche, aber er ist da. Wenn zum Beispiel die Wohnung an zwei Flüchtlinge aus der Ukraine vermietet werden konnte, und diese sind glücklich und dankbar. Wenn über 70 Kinder in unserer Pfarrei zur Erstkommunion gegangen sind und eine gute Vorbereitungszeit hatten. Wenn die Hilfsangebote des Caritas-Kleiderladens oder allgemeinen Lebensberatung stark nachgefragt werden. Wenn das Lampedusa-Kreuz allein durch seine Anwesenheit eine große Resonanz schafft und uns mit den Flüchtlingen auf der ganzen Welt solidarisiert. Und wenn wir beim Open-Air-Familiengottesdienst in der Kirche im Grünen den Wind des Heiligen Geistes spüren und in der Bewegung der Blätter und der Gräser auch sehen können.

Wir brauchen mehr Mut, mehr Zuversicht, mehr eigenen Glauben. Wir haben eine Botschaft, wir haben eine Energie, wir sind da. Dieses Gottvertrauen wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen. Wir sehen uns in der Kirche im Grünen, in unseren Kirchen beim Gottesdienst oder im Alltag in der Stadt. Denn der Heilige Geist weht auch in uns.

Herzlichst Ihr Stefan Hecktor, Mitglied des Pfarrgemeinderates Sankt Margareta

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