KIS3 nimmt Fahrt auf
Weniger Gebäude, mehr Wirkung:
Sankt Margareta startet strategischen Wandel
Die dritte Phase der kirchlichen Immobilienstrategie (KIS) in der Pfarrei Sankt Margareta Frankfurt hat begonnen. Nach der Phase 1 (Ermittlung der Gebäude, Zustandsbeschreibung und Bedarfe) wurde in Phase 2 eine Bewertung und Klassifizierung aller Gebäude vorgenommen. Diese Bewertung wurde auch vom Bistum Limburg übernommen, in der Pfarrei vorgestellt und bildet die Grundlage für Phase 3. Der Verwaltungsrat der Pfarrei hat nun einen neuen Ausschuss kirchliche Immobilienstrategie 3 (KIS 3) gebildet. Der Ausschuss besteht aus Verwaltungsratsmitgliedern, dem Pfarrer, Vertretern der Gemeinden und des PGRs sowie zwei Architekten vom Bistum. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Dr. Oswald Bellinger gewählt. Seine Stellvertreterin ist Yasemin Stoppel. Die Beratungen haben jetzt begonnen.
Die allgemeine Entwicklung der Kirchenmitgliederzahlen Ist seit vielen Jahren rückläufig Außerdem haben sich die Bedürfnisse und Erwartungen an die Kirche und damit die Nutzung kirchlicher Einrichtungen verändert. An diese Veränderung will sich die Pfarrei Sankt Margareta anpassen, um auch in Zukunft, Ihre Rolle in den Stadtteilen des Frankfurter Westens zum Wohle der Menschen spielen zu können.
Erklärtes Ziel der Pfarrei ist, die Grundstücke und Immobilien der Pfarrei auf das pastoral sinnvolle Maß zu beschränken und gleichzeitig die Pfarrei für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig zu machen.
Alle Immobilien und Grundstücke von Sankt Margareta werden auf den Prüfstand gestellt. Diejenigen Gebäude, die für die pastorale und soziale Arbeit der Pfarrei zukünftig notwendig sind, sollen auf den neuesten technischen und ökologischen Stand gebracht werden. Die Kosten hierfür sollen durch Veräußerung von Immobilien und Grundstücken, die die Pfarrei zukünftig nicht mehr benötigt, finanziert werden. Wichtig ist der Pfarrei Sankt Margareta, dass in allen Stadteilen kirchliches Leben und Wirken weiterhin gewährleistet ist und gefördert werden kann. Bei der Veräußerung werden neben ökonomischen Kriterien auch soziale Kriterien eine wichtige Rolle spielen. So werden kommunale Einrichtungen, karitative Einrichtungen und gemeinwohlorientierte Interessenten bei der Veräußerung bevorzugt.
Dr. Dr. Oswald Bellinger
Kirchlicher Immobilienausschuss Sankt. Margareta





