Sankt Margareta Frankfurt

ausBlick März 2021 - Grußwort

Liebe Mitglieder der Pfarrei Sankt. Margareta,

Foto KowalkowskiWir befinden uns in diesem Monat März wieder in einer besonderen Zeit. Der Advent liegt noch gar nicht so lange zurück und nun bereiten wir uns auf das höchste Fest der Christenheit vor: Ostern. Diese geprägten Zeiten dienen mir dazu, zur Ruhe und Besinnung zu finden und über das, was war und was kommt, nachzudenken. Mir wird dabei immer bewusst, dass ich mich auf einem Weg befinde, auf dem zu Weihnachten oder wie jetzt zu Ostern hin.

Und dann frage ich mich: Welche Wege bin ich bisher schon gegangen? Dann fallen mir zum Beispiel die Schulzeit, die Ausbildung, der Beruf ein. Immer sind dies Zeiträume, die entweder zu einem bestimmten Ziel führen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt enden. Im Rückblick finde ich dann das vermeintlich richtige oder falsche Abbiegen auf diesen Wegen, ohne zu wissen, was in der anderen Richtung passiert wäre.

Bei intensiverem Nachdenken kommt bei mir die Erkenntnis, dass das gesamte Leben ein Weg ist. Wir sagen ja auch nicht umsonst: Lebensweg. Und geradezu schlagartig kommt mir dann die Frage in den Sinn: Welches Ziel hat denn eigentlich der Lebensweg und wann endet er? Die Antwort, die uns die Redewendung „Das Leben endet mit dem Tod“ gibt, ist zunächst ernüchternd, vielleicht sogar erschreckend.

Sind Sie jetzt traurig, verängstigt, unsicher – so wie es auch mir in solchen Momenten geht? Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie! Besinnen wir uns doch auf unseren Glauben, das Christentum und auf das bevorstehende Osterfest. Ostern bedeutet für uns: Das Leben hier auf Erden endet, wann auch immer, aber nicht unser Weg, der ist unendlich lang. Und es gibt keinen Grund, Angst zu haben.

Der Kehrvers des ersten Psalms der Totenvesper (Gotteslob Nr. 657) verdeutlicht das sehr schön:
„Vor dir ist auch Finsternis nicht finster, die Nacht, sie leuchtet wie der Tag.“
Wie gut haben wir es als Gläubige!

Ich wünsche Ihnen eine vorösterliche Zeit, die Ihnen viel Raum zur Besinnung und zum Nachdenken über Ihren bisherigen und zukünftigen Weg gibt.

Rainer Kowalkowski, Mitglied des Verwaltungsrats Sankt Margareta

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