Ortskirche - Orgel (ab 19)

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Klais-OrgelOrgel 

Die Klais-Orgel [19] wurde am 3. Adventssonntag 1996 in einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht.

  • Das Orgelwerk besitzt 25 klingende Register auf 3 Manualen und Pedal.
  • Das Instrument hat insgesamt 1708 Pfeifen, davon 72 in Holz und 1636 in einer Zinn-Blei-Legierung.
  • Im Prospekt der Orgel stehen 80 Pfeifen, die längste Pfeife mit ca. 5m, die kürzeste nur wenige Zentimeter.
  • Das Gesamtgewicht der Orgel beträgt ca. 9500kg.
  • Die Außenmaße des Gehäuses betragen : Höhe = 7m, Brei-te=4,3m, Tiefe=2,5m.

OrgelwerkpfeifenOrgelwerkpfeifen 

Die Disposition des Instruments erstellte Domkapellmeister Hans-Otto Jakob (Frank-furt) als zuständiger Orgelsachverständiger des Bistums Limburg in Zusammenarbeit mit Hans-Gerd Klais. Die techni-sche Konstruktion sowie die Prospektgestaltung entwarf Klaus Flügel. Die Intonation des Instruments lag in den Händen von Rolf Linden.
Ungewöhnlich erscheint zunächst die Verteilung von 25 klingenden Registern auf 3 selbständige Ma-nualwerke und Pedal, was bei einer Orgel dieser Größenordnung selten anzutreffen ist. Die Konzepti-on dieser Orgelanlage zeigt ein großes Hauptwerk, das auf 2 Manualladen verteilt ist. Das 3. Manual dient als schwellbares Solowerk mit farbigen Registern.
Die Orgelarchitektur ist in Abhängigkeit zur Orgeltechnik, aber auch in Konsequenz zum modernen Kirchenraum entwickelt worden. Die Orgelgehäusekörper strahlen Ruhe und Spannung zugleich aus. Auf der einen Seite nimmt das so gestaltete Gehäuse Bezug zur Raumarchitektur, lehnt sich an die Gestaltung der seitlichen Fensterfelder an, auf der anderen Seite steht der Gehäusekörper zum inneren Aufbau des Instruments. Im Grundriß schwingt der Orgelkörper zum Chorbereich hin leicht vor. Im Gegensatz zur vorhergehenden Orgel ist das Werk überwiegend vertikal gegliedert und nimmt somit die Linienführung des Chorbereichs auf. Auf diese Weise ordnet sich das Orgelwerk dienend in den Altarbereich als Ort des liturgischen Geschehens ein.
Somit ist der Organist als teil der feiernden Gemeinde in unmittelbarer Nähe von Altar und Ambo und am liturgischen Geschehen beteiligt, ohne den Altarraum einzuschränken.

Besonderheiten (ab 20)
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